Rochlitzer Serie hält weiter an

Die Handballerinnen von Motor Rochlitz haben in der Bezirksklasse die HSG Langenhessen/ Crimmitschau II mit 28:25 bezwungen. Danach erlebten auch die Männer seltene Glücksgefühle.

Rochlitz.

Wer am Sonntag im Internet einen Blick auf das Handballergebnis der Rochlitzer Frauen geworfen hat, der staunte nicht schlecht: Denn in der Auflistung stand, dass die BSC-Damen ihr Heimspiel der Bezirksklasse gegen die HSG Langenhessen/Crimmitschau II mit 12:8 gewonnen haben - ein eher ungewöhnliches Resultat in dieser Sportart. Am Ende fielen einige Tore mehr. Die Rochlitzerinnen bezwangen ihre Gäste mit 28:25 (13:11) und bleiben somit in der Spitzengruppe der Liga.

"Aufgrund eines technischen Problems ist im Internet der Spielbericht noch nicht einsehbar", sagt BSC-Trainer Daniel Eckelt. Einige technische Fehler gab es zunächst auch in seinem Team. Zu Beginn der Partie konnte sich keine der beiden Teams absetzen - auf Rochlitzer Seite lag das vor allem an der mangelnden Konzentration. "Das waren viel zu viele individuelle Patzer. Auch bei den den Anspielen an den Kreis." Danach gelang den Motor-Frauen aber ein kleiner Zwischenspurt, der ein Vier-Tore-Polster brachte. "Dieses Level konnten wir bis zur Halbzeit allerdings nicht halten", so Eckelt. Dennoch habe seine Mannschaft nach 30 Minuten verdient mit 13:11 geführt, sagt der Coach.

Die zweite Halbzeit verlief dann ähnlich. Die Gäste aus Westsachsen waren um einen schnellen Ausgleich bemüht, doch die Rochlitzerinnen blieben zunächst in Führung. "Kurz vor Schluss war Langenhessen dann allerdings auf Augenhöhe und das Spiel drohte zu kippen. Doch die Mädels haben noch einmal alle Kräfte mobilisiert und die Partie für sich entschieden." Positiv hebt der Trainer Sylvia Harzer hervor. "Sie ist nach dem Mutterschutz vor kurzem zurückgekehrt und hat, nicht nur aufgrund ihrer sechs Tore, ein richtig gutes Spiel gemacht", so Eckelt. Durch den Erfolg haben die Rochlitzerinnen jetzt auch ein positives Torverhältnis. Kommende Woche empfangen sie Rotation Weißenborn zum Verfolgerduell in der Regenbogenhalle.

Das ist bei den Bezirksklasse-Männern der HSG Rochlitz/Geringswalde zwar anders, aber jubeln durften sie auch. Durch den 27:26 (13:12)-Erfolg gegen den HC Einheit Plauen II schöpfen die HSG-Männer wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Allerdings mussten die Gastgeber dafür richtig kämpfen. "In der Schlussphase haben die Zuschauer in der Halle getobt", sagt der Rochlitzer Spieler Marcus Pollmer. Nachdem seine Mannschaft fast über die komplette Spielzeit knapp in Führung lag, schien sie die Punkte in den letzten Minuten doch wieder abzugeben. Die Vogtländer glichen zum 23:23 aus und gingen 90 Sekunden vor Schluss sogar in Führung. Die HSG-Männer schafften den Ausgleich. Danach brachte Carsten Walther die Mittelsachsen in Führung, doch den Gästen bot sich noch die Chance zum Ausgleich. Diese vereitelte aber HSG-Torwart Tino Helm, der früher in Geringswalde spielte und den die HSG-Männer im Herbst aufgrund der Personalnot zwischen den Pfosten reaktiviert hatten. "Carsten und Tino haben uns am Ende den Sieg gebracht", freute sich Marcus Pollmer.

Seine Mannschaft, die vor der Saison aufgestiegen ist, befindet sich zwar nach wie vor in einer prekären Lage, kann aber schon am kommenden Samstag vor heimischer Kulisse nachlegen. Dann gastiert Mitaufsteiger Fortschritt Mylau-Reichenbach zum Kellerduell in Rochlitz.

StatistikBSC-Frauen: Juneck, Filehr, Günther, Kramer (2/1), Eckelt (2/1), Mandelt (3), Vollhardt (1), Ott (8), Pesth (2/1), Harzer (6), Schwartz (4/1), Köpping, Eulitz, Böhme

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