Sachsen hat bei Junglehrern zunehmend ein Imageproblem

Viele Absolventen kehren dem Land den Rücken - Bedingungen nicht attraktiv genug

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8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    mias
    26.03.2013

    Ein vernünftiges urbanes Leben? Wer braucht denn heute noch die Dörfer? Früher wohnten die Leute auf den Dörfern, weil sie einen Bauerhof hatten. Dazu gesellten sich dann ein paar Einzelhändler, Handwerker und Dienstleister und alle konnten von- und miteinander Leben. Was ist denn heute? Heute kann ein Landwirt die Arbeit von 20 und mehr verrichten, dass auch noch schneller und produziert wird ohnehin zunehmend für Biogasanlagen und nicht für Müller, Bäcker, Brauereien, Fleischereien usw.! Jedes Dorf hat eine schicke Neubausiedlung erschlossen, in der ehemalige Städter so tun als wären sie Dorfer, aber trotzdem in der Stadt einkaufen, essen und auch zum Frisör gehen. Wo bitteschön soll da eine urbane Lebensweise etabliert werden, zumal immer weniger Dorfbewohner unter der Woche da sind. Wer soll da kulturelle Angebote finanzieren? Schwachsinn! Die Städte werden in Zukunft immer größer und die Dörfer verschwinden nach und nach. Und da schließe ich Dörfer wie Plauen, Oelsnitz usw. mit ein.

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    PeKa
    25.03.2013

    Interessant zu erfahren, dass es in Sachsen auf dem freien Markt noch Arbeitgeber gibt, die in die Qualifikation ihrer Mitarbeiter investieren, indem sie berufliche Weiterbildungen finanzieren. In den sächsischen Unternehmen, von denen meine Freunde und Bekannten so erzählen, werden solche Möglichkeiten gar nicht angeboten. Schön für jeden Sachsen, der das Glück hat, bei einem bildungsnahen Arbeitgeber tätig sein zu dürfen. Ich kenne soetwas vorrangig nur aus den Alten Bundesländern.

    Und dann beschäftigt mich die Frage, warum Junglehrer nur in Großstädten, aber nicht auf dem Lande arbeiten wollen? Liegt es an der Einstellung der Junglehrer oder ist dafür eher die miese mentale Stimmung auf dem Lande verantwortlich, wo abends um 18.00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden, wo es keinerlei kulturelle Angebote - ja nicht einmal eine Kneipe gibt? Ehrlich gesagt, in einem Kaff, in dem sich die Leute nur hinter ihren Gardinen verkriechen anstatt ein vernünftiges urbanes Leben zu führen, dort würde ich auch nicht wohnen und arbeiten wollen.

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    gelöschter Nutzer
    25.03.2013

    achso.... vordergründig bin ich aber dafür im ersten Schritt die Beschäftigungsbedingungen zu verbesseren

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    gelöschter Nutzer
    25.03.2013

    bleibt nur: Beschäftigungsbedingungen zu verbessern und die Bedingungen der Ausbildung - die auf Kosten des Freistaates erfolgt. Bilde ich mich umfangreich auf Kosten meines Abeitgebers weiter, dann steht im Vertrag eine Pflicht nach Abschluss der Weiterbildung noch zwei Jahre bei meinem Unternehmen zu bleiben. Anderenfalls muss ich meinem Unternehnehmen einen Teil der Ausbildungskosten zurückzahlen - vielleicht wäre das auch eine Option für die Junglehrer.

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    ramon
    25.03.2013

    Das Gehalt ist bei Berufseinsteigern zweitrangig, viel wichtiger sind Anerkennung der Arbeit, gute Arbeitsverhältnisse, ein attraktives Lebensumfeld und nette, aufgeschlossene Kollegen. Sowas kann man nicht mit Geld kaufen. Da müssen kreative Ideen her, wie man das in den nächsten Jahren verbessert. Da müssen nämlich Menschen und Organisationen geändert werden und nicht nur eine Zahl auf dem Lohnzettel.

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    ph7
    25.03.2013

    Ist das nicht super? Da opfern wir in Europa unsere Diplomausbildung zu Gunsten amerikanisch geprägter Bachelor-/Masterausbildung und auf der anderen Seite erkennen sich die Bundesländer teilweise die Abschlüsse im eigenen Land gegenseitig nicht an. Der Ami und die anderen Alliierten können sich vor Lachen vermutlich nicht auf den Beinen halten, wie sie Deutschland nun schon das 7. Jahrzehnt mit sich selbst beschäftigen lassen. Wie viel Dummheit verkraftet dieses Land (ernst)? Wozu brauchen wir überhaupt noch Lehrer (ironisch)?

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    berndischulzi
    25.03.2013

    Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Junglehrer. Ist doch klar, daß sich diese Billiglohnlandpolitik irgendwann mal rächen muß.

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    BertaH
    25.03.2013

    Wenn man die Schlagzeilen der letzten Wochen so anschaut, frag ich mich warum man noch in Sachsen bleiben sollte. Immer schlechter werdende Bildungschancen - siehe Lehrermangel. Lange unzumutbare Schulwege, später schlecht bezahlte Jobs. Bin man gespannt wenn die Schnarchnasen da oben die zu meist von Praxis und dem alltäglichen Familienwahnsinn einer Durchschnittsafamilie scheinbar keine Ahnung haben aufwachen und die Gelder nicht nur unfähigen möchtegern Bänkern in den Rachen schmeissen. König Kurt hat noch vorgemacht wie man ein Land voran bringt. Aber die Pappnasen die da im Moment am Werke sind, reißen alles mit halben A***** wieder ein.